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Minihaus News

Minihaus: Wir sind alle wieder da!

Das Hygiene-Konzept ist erstellt, die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in den Startlöchern und die Vorfreude der Kinder ist groß.

Am 1. Juli starten die Minihäuser nach rund 15 Wochen Notbetreuung wieder in einen eingeschränkten Regelbetrieb. Eingeschränkt deshalb, weil im Unterschied zum teiloffenen Betrieb, den das Minihaus im Normalfall auszeichnet, die Kinder nun in ihren Gruppen bleiben müssen und nicht zum Spielen in die Nachbargruppen gehen können. „So können die Kontaktketten besser nachvollzogen werden“, erklärt Silvia Wick, eine der fachlichen Leitungen im Minihaus München.

„Bei uns ist die Freude darüber sehr groß, dass wir nun wieder alle Kinder in unseren Minihäusern begrüßen können“, sagt Wick. Besonders die Vorschulkinder freuen sich auf den Endspurt im Kindergarten, geht es für sie doch in wenigen Wochen schon in die Schule. Um ihnen die Wartezeit zu verkürzen, haben die Pädagoginnen und Pädagogen der Minihäuser Eltern und Kinder in der Corona-Zeit mit Anrufen und E-Mails begleitet und z. B. kleine Workshops vorbereitet.

Aber auch für die jüngeren Minihaus-Kinder hat sich das Minihaus München etwas einfallen lassen, um im Kontakt zu bleiben. So gab es bereits ab 1. April an zwei bis drei Tagen pro Woche einen Live-Stream, zu dem alle Kinder und ihre Eltern eingeladen waren. „Auf diese Weise haben wir zusammen mit den Kindern daheim Morgenkreise feiern können, haben gemeinsam Lieder gesungen, Yoga gemacht oder auch gebastelt“, erklärt Silvia Wick. Die Eltern haben das Angebot dankbar angenommen. „Viele Eltern haben uns geschrieben und sich bedankt für 'ein Stückchen Normalität'“, berichtet sie.

Ein weiterer Schritt in Richtung Normalität soll nun der gemeinsame Start nach der Corona-Pause in den Minihäusern sein – natürlich unter bestimmten Hygiene- und Verhaltensvorschriften. So müssen Eltern beim Betreten des Minihauses einen Mund-Nasen-Schutz tragen und den Mindestabstand einhalten. Um dies zu gewährleisten, wird das pädagogische Personal insbesondere in der Bring- und Abholzeit die Eltern unterstützen und den Zugang zum Minihaus organisieren. Nachdem die Kinder im Minihaus ankommen, gehen sie sofort in Begleitung der Erzieherinnen zum Händewaschen. Zudem befinden sich auf allen Etagen in den Minihäusern Desinfektionsspender.

Mundschutz und Abstandsregeln dagegen sind in der täglichen pädagogischen Arbeit mit den Kindern nicht möglich. „Das ist ja schließlich unsere Arbeit, die
Nähe zu den Kindern“, erklärt Silvia Wick. Und auch die Nähe der Kinder untereinander kann man nicht reglementieren, ist die Pädagogin überzeugt: „Wir müssen die Kinder wieder zu ihren Freunden lassen.“ Und so auch für die Kinder wieder ein Stück Normalität mehr schaffen – und ebenso auch für die Eltern.

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